
Diese Bewegung funktioniert am besten, wenn Sie sich
hinter ihr oder auf ihr befinden. Beginnen Sie mit drei Fingern, die Sie
zusammenhalten und über die inneren und äußeren Schamlippen
krümmen. Halten Sie den;Zeigefinger und Ringfinger am Außenrand
der äußeren Schamlippen, während der Mittelfinger auf dem
gesamten Klitorisbereich und der Knospe ruht. Der Vorteil, mit allen drei
Fingern zu beginnen, liegt darin, dass dabei die Klitoris nicht »geschockt«
wird. Stattdessen bauen Sie die Empfindungen um sie herum auf Und da Ihre
Hand Ihre Partnerin vor der Luft schützt, spürt sie die Wärme
Ihrer Hand direkter und bleibt länger feucht.
Führen Sie jetzt eine sich wiederholende langsame
Auf- und Abbewegung oder Kreisbewegung aus (Sie könnten die Buchstaben
des Alphabets nachmalen, wenn Sie eine Anregung brauchen, wie Sie Ihre
Finger bewegen sollen). Ein Seminarteilnehmer bemerkte dazu: »Die
meisten Frauen reagieren auf diese Bewegung, indem sie die Scheidenmuskulatur
anspannen, während der Mann seine Finger hin und her bewegt.«
Dann gleiten Sie leicht mit dem Mittelfinger in die Scheide. Schließlich
führen Sie mit Zeige- und Mittelfinger einige kurze Bewegungen über
den Klitorisbereich hinweg aus, wobei Sie die Finger vor und zurück
bewegen, sie leicht zusammendrücken oder pulsierend auf und ab bewegen.
Bevor Sie sich ihrer Vulva widmen, können Sie langsam
prickelnde Empfindungen auf der Rückseite ihrer Oberschenkel, in ihren
Kniekehlen und im Rückenbereich aufbauen. Beginnen Sie mit der flachen
Hand und ausgestreckten Fingern, sodass Sie einen möglichst großen
Bereich stimulieren können. Dann grenzen Sie den stimulierten Bereich
ein, indem Sie die Bewegungen nur mit den Fingerspitzen ausführen.
Wenn es Ihrer Partnerin gefällt, können Sie die Bewegung dann
noch stärker reduzieren, indem Sie sich auf den Klitorisbereich und
die Klitorisknospe konzentrieren. Die meisten Männer sagen, dass das
Streicheln am besten mit gekrümmtem Zeigeund Mittelfinger funktioniert,
während sich der Klitorisbereich der Länge nach zwischen den
beiden Fingern befindet. Und denken Sie daran, auch die freie Hand zu benutzen,
indem Sie mit ihr über den Körper Ihrer Partnerin wandern!
Hier wird Ihre Partnerin Ihr Können wirklich
zu schätzen wissen, wenn Sie sie allein mit einer Drehbewegung des
Daumen in Extase versetzen. Tragen Sie ein wenig Gleitmittel auf Daumen
und Zeigefinger auf und üben Sie eine leichte Drehbewegung aus. Achten
Sie darauf, dass der Druck anfänglich nur leicht ist. Wie bei jeder
Technik sollten -Sie vofher fragen, ob sie es ausprobieren möchte.
Bei dieser Variation von Position 3 befinden sich
die Arme des Mannes zu beiden Seiten der Frau. Er kann eine kräftige,
nach oben gerichtete Streichelbewegung ausführen, wobei er mit der
Schenkelinnenseite beginnt und sich in Richtung Genitalien vorarbeitet.
Die Idee, die dieser Bewegung zugrunde liegt, besteht darin, die Partnerin
zu entspannen, damit sie mit Ihrem Körper »verschmelzen«
kann. Eine Frau berichtete: »Ich fühle mich sehr sicher dabei,
obwohl ich mich für ihn ganz öffne.« Sie können Ihrer
Partnerin in dieser Stellung aufregende Gefühle im gesamten Genital-
und Beckenbereich bescheren.

Breiten Sie die Schamlippen mit zwei Fingern einer
Hand aus, legen Sie die andere Hand darauf und positionieren Sie den Mittelfinger
oder zwei Finger so, dass Sie die Klitoris mit einer Kreisoder Auf- und
Abbewegung massieren können. Diese Technik ist toll, weil sie die
Hände nicht ermüdet. Außerdem empfindet Ihre Partnerin
ein angenehm »weites« Gefühl, wenn Sie Ihre Händeund
nicht nur einen Finger spürt. Sie können auch einen größeren
Bereich liebkosen. Zur Verstärkung können Sie einen oder zwei
gekrümmte Finger in die Scheide einführen und wieder herausziehen.
Die besten Handbewegungen werden wiegend und kreisförmig
ausgeführt. Einige, aber nicht alle Frauen mögen es, wenn leicht
auf die Klitorisknospe geklopft wird. Fragen Sie Ihre Partnerin lieber,
bevor Sie es versuchen.

Statische Position: Ihre Hand formt bei der statischen
Variante dieser Technik ein großes »C«. Für die
richtige Haltung des Daumens stellen Sie sich eine Uhr über der Vulva
Ihrer Partnerin vor. Der Daumen taucht bei der Position sechs Uhr in der
Scheide und die Daumenspitze krümmt sich dann in Richtung zwölf
Uhr. Dabei gilt es einige wichtige Dinge zu beachten:
(1) Mit der Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und
der Innenseite Ihres Zeigefingers können Sie ein besonders aufregendes
Gefühl erzeugen, wenn Sie eine kreisförmige, wiegende »C«Bewegung
machen.
(2) Die Innenkante Ihres Daumens kann so auch einen erregenden
Druck auf den G-Punkt ausüben. Halten Sie dazu einen leichten, nach
oben gerichteten Druck in Richtung Nabel an der oberen Scheidenwand aufrecht.
Dieses Gefühl kann noch intensiviert werden, indem Sie
(3) Ihre andere Hand benutzen, um leicht von außen
im Bereich der Schambehaarung auf ihren Bauch zu drücken. Sie sollten
dabei den leichten Druck Ihrer Daumenseite durch ihren Bauch spüren
können. Während Sie die wiegende »C«-Bewegung ausführen,
versuchen Sie, die »C«-Finger auszubreiten und Druck auf den
Venushügel auszuüben. Viele Frauen genießen diesen Druck,
während sie stimuliert werden.
Dynamische Position: Bei der dynamischen Position bewegt sich Ihr Daumen von der ZwölfUhr-Position weg und nimmt in einer fortgesetzten Bewegung alle Positionen von zwölf bis sechs ihrer imaginären Uhr ein. Wenn Sie sechs Uhr erreichen, ziehen Sie sanft den Daumen aus der Scheide heraus und führen stattdessen den Zeige- und den Mittelfinger ein, um den Zyklus bis zur Zwölf-Uhr-Posttion zu vervollständigen. Dehnen Sie mit der freien Hand die Haut ihres Bauches leicht nach oben in Richtung Nabel, um so ihre Empfindungen zu verstärken.
Beim »Sex mit dem Finger« kann bei Ihrer Partnerin
das Gefühl entstehen, sie würde mit einem Stock gestoßen.
Seien Sie deshalb besonders sanft und kombinieren Sie die direkte Stimulation
des GPunkts am besten mit der Liebkosung anderer erogener Zonen.

Position A: Führen Sie Zeige- und Mittelfinger in ihre Scheide ein und machen Sie mit ihnen eine »Komm her-Bewegung in Richtung ihrer G-PunktRegion. Der G-Punkt befindet sich über der Scheidenwand, und Sie können deshalb die Empfindung für Ihre Partnerin erhöhen, indem Sie von außen ,orsichtig mit der flachen Hand auf ihren Bauch drücken.
Position B: Denken Sie daran, dass Ihre obere Hand nicht
zu viel Druck ausübt. Achten Sie auf diese drei Punkte: Benutzen Sie
den Mittelfinger oder Daumen, um ihren Klitorisbereich zu stimulieren,
während die Finger der anderen Hand ihren G-Punkt streicheln und der
Handballen der oberen Hand den sanften Druck aufrechterhält.
Erinnern Sie sich noch an den Schwimmunterricht als
Kind? Sie werden bei dieser Technik mit Zeige- und Mittelfinger in der
Scheide Ihrer Partnerin eine Bewegung machen, die dem Beinschlag eines
Frosches ähnelt. Ihre Hand ist dabei entweder senkrecht oder waagrecht
ausgerichtet. Diese Technik ist so erregend für sie, weil die Scheidenwand
an verschiedenen Stellen unterschiedlich empfindsam ist. Sie können
zusätzlich die beiden Finger aus der Scheide heraus- und wieder hineingleiten
lassen, sodass Sie beide Seiten der Scheidenwand fühlen können.